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Präventionstipps der Polizei

Meldung aus Kandern
Präventionstipps der Polizei (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Präventionstipps der Polizei

Die Polizei Freiburg informiert regelmäßig über aktuelle Sicherheitsrisiken und gibt praktische Tipps, wie Sie sich schützen können. Gerade in der dunklen Jahreszeit steigen Einbruchszahlen, und auch Betrugsmaschen im Internet nehmen zu. Damit Sie sicher leben, finden Sie hier unsere Empfehlungen.

 


1. Wohnungseinbruchschutz

Fakten:

  • Einbrecher nutzen die dunkle Jahreszeit besonders häufig.

  • Seit November 2025 steigt die Zahl der Einbrüche an.

Tipps:

  • Hauseingangstür immer geschlossen halten und bei Abwesenheit/über Nacht zweifach verriegeln.

  • Fenster bei Abwesenheit immer schließen – auch gekippte Fenster sind ein Sicherheitsrisiko.

  • Lassen Sie Ihre Wohnung bewohnt wirken (z. B. Licht einschalten).

  • Verdächtige Beobachtungen sofort unter 110 melden.

  • Mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern bieten den besten Schutz.

Beratung:
Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Freiburg bietet kostenlose, neutrale Vor-Ort-Beratung:
📞 Termin: 0761/29608-25

 


2. Betrug am Telefon – falsche Bankmitarbeiter

Masche:

  • Täter geben sich als Bankmitarbeiter oder Callcenter aus.

  • Sie fordern TANs oder Passwörter, oft unter technischer Manipulation der Anzeige.

Tipps:

  • Banken fragen niemals telefonisch nach TANs oder Passwörtern.

  • Bei verdächtigen Anrufen sofort auflegen und die Bank unter bekannter Nummer kontaktieren.

     


3. Geldanlagebetrug / Trading-Plattformen

Masche:

  • Lockvogel: hohe Renditen bei geringem Risiko.

  • Opfer werden unter Druck gesetzt, erste Investitionen zu tätigen.

  • Gewinne werden später nicht ausgezahlt.

Tipps:

  • Misstrauisch bei hohen Renditeversprechen.

  • Plattformen vorher gründlich prüfen.

  • Keine sensiblen Daten weitergeben.

  • Kein Remote-Zugang für Fremde zum Rechner erlauben.

  • Verbraucherzentrale Baden-Württemberg nutzen.

  • Namen von Internetbekanntschaften mit „Scammer“ googeln, um Betrug zu erkennen.

     


4. Phishing-Mails / Fake-Links

Masche:

  • Betrüger versenden Mails oder Kurznachrichten mit Links auf gefälschte Webseiten.

  • Ziel: Passwörter, Login-Daten, Kontozugänge stehlen.

Tipps:

  • Seriöse Unternehmen fordern nie per Mail Passwörter an.

  • Absenderadressen prüfen, Cursor über Namen bewegen.

  • Nachrichten in den SPAM-Ordner verschieben.

     


5. Falsche Polizeibeamte

Masche:

  • Täter geben sich am Telefon als Polizisten aus.

  • Sie behaupten, Geld/Wertsachen seien nicht sicher, und fordern deren Herausgabe.

Tipps:

  • Polizei fragt niemals nach Geld oder Wertsachen.

  • Übergeben Sie niemals Geld/Wertsachen an Fremde.

  • Verdächtige Fälle sofort über 110 melden (selbst anrufen, nicht zurückrufen).

     


6. Sperrnotruf für EC- und Kreditkarten

Fakten:

  • Kartenmissbrauch nimmt zu.

  • Bei Verlust oder Diebstahl sofort sperren lassen.

Tipps:

  • Deutschlandweit: 116 116 (EC- und Bankkarten)

  • Aus dem Ausland: +49 116 116

  • Kontonummer für EC-Karten erforderlich; Bankname oder BLZ für Kreditkarten.

     


Fazit:
Ihre Sicherheit ist uns wichtig! Mit einfachen Vorsichtsmaßnahmen können Sie sich und Ihr Geld schützen.