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Krisenhilfe

Unwetter, Stromausfall, Pandemie - richtiges Handeln in Krisensituationen

Krisensituationen treten ungeplant und unvorhersehbar auf. Unwetterkatastrophen, Quarantäne-Regelungen, Bombenentschärfungen oder Stromausfälle haben gezeigt, wie wichtig es ist, entsprechende Vorsorgemaßnahmen zu treffen und die richtigen Anlaufstellen zu kennen.

 

Hier finden Sie Empfehlungen und Informationen für eine gute Notfallvorsorge, damit Sie sich für den Krisen- oder Katastrophenfall gut vorbereiten können.

 

Sollten Ihnen auf diesen Seiten Informationen fehlen, sprechen Sie uns gerne an.

 

Aktuelle Wetterwarnungen finden Sie hier: 

Deutscher Wetterdienst Kandern

Notfalltreffpunkte

In Kandern wird derzeit ein zentraler Notfalltreffpunkt an der August-Macke-Schule vorbereitet.

 

Da sich dieser Notfalltreffpunkt derzeit noch im Aufbau befindet, bitten wir Sie eindringlich, sich selbst rechtzeitig auf einen Notfallszenario vorzubereiten und sich vorab unter www.notfalltreffpunkt-bw.de zu informieren.

 

Weitere Informationen zum Notfalltreffpunkt Kandern befinden sich derzeit in Vorbereitung.

 

Wenn das Telefon und das Mobilnetz nicht mehr funktionieren, können Sie Notfallmeldungen bzw. Notrufe beim Notfalltreffpunkt Kandern und den jeweiligen Feuerwehrhäusern der Ortsteile absetzen.

 

Ratgeber: 

Ratgeber Notfallvorsorge

Was tun bei einem Krisenfall?

Notfallversorgung

Persönliche Checkliste

 

Sicher durch jede Krise

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu möglichen Szenarien

 

Stromausfall

Stromausfälle können plötzlich auftreten, z. B. durch Unwetter, technische Defekte oder Wartungsarbeiten. Sie betreffen Haushalte, Verkehrs- und Kommunikationssysteme und können den Alltag stark einschränken.

 

Was Sie tun können:

  • Halten Sie Taschenlampen und Batterien bereit - Achtung: Brandgefahr bei Kerzen

  • Kühlschränke und Gefrierschränke möglichst geschlossen halten, um Lebensmittel zu schützen

  • Schalten Sie elektrische Geräte und Computer aus, um Schäden durch Spannungsspitzen zu vermeiden

  • Nutzen Sie Notfallradios oder mobile Geräte, um aktuelle Informationen zu erhalten

  • Bleiben Sie ruhig und informieren Sie sich über offizielle Kanäle der Stadt oder des Energieversorgers

     

Besondere Vorsichtsmaßnahmen:

  • Menschen mit medizinischen Geräten (z. B. Sauerstoffgeräte) sollten Notfallpläne haben

  • Prüfen Sie alternative Lademöglichkeiten für Handys oder Notfallakkus

  • Bei Dunkelheit: Straßen und Wege vorsichtig benutzen, Stolperfallen vermeiden

     

Notfallkontakte:

  • Elektrizitätswerk Kandern Bissinger GmbH - 07626-546400 / 0173/8843582

  • Energieversorger - Notfallnummer auf Rechnung oder Webseite prüfen

Starkregen & Hochwassergefahr

Starkregenereignisse und Unwetter können jederzeit auftreten. Von Starkregen spricht man, wenn es in kurzer Zeit lokal sehr stark regnet. Solche Niederschläge können plötzliche Überflutungen (Sturzfluten) auslösen, die schwer vorherzusagen sind.

 

Tipps zur Vorsorge:

 

Was Sie tun können:

  • Keller, Lichtschächte und tiefliegende Eingänge prüfen und wenn möglich abdichten

  • Fahrzeuge nicht in Tiefgaragen oder überflutungsgefährdeten Bereichen abstellen

  • Wertgegenstände und wichtige Dokumente in höher gelegene Räume bringen

  • Abflüsse und Regenrinnen freihalten

  • Mobiltelefone und Powerbanks rechtzeitig laden

  • Warnmeldungen verfolgen und Anweisungen der Behörden beachten

  • Überflutete Straßen, Unterführungen und Gewässer meiden – auch bei scheinbar geringem Wasserstand

 

Verhalten im Ernstfall:

  • Gefährdete Bereiche frühzeitig verlassen

  • Keinen Keller betreten, wenn Wasser eindringt – Lebensgefahr durch Stromschlag

  • Nachbarn unterstützen, insbesondere ältere oder hilfsbedürftige Personen

  • Bei akuter Gefahr den Notruf 112 wählen

     

Besondere Vorsichtsmaßnahmen:

  • Medikamente und wichtige Unterlagen griffbereit halten

  • Haustiere und Nutztiere rechtzeitig sichern

  • Notgepäck für mehrere Stunden vorbereiten (Trinkwasser, Medikamente, Taschenlampe, Ladekabel)

     

Notfallkontakte:

  • Feuerwehr Kandern - 112

  • Stadt Kandern Ordnungsamt - 07626/899-26

  • Stadt Kandern Bauamt - Tel. 07626/899-41 / Tel. 07626/899-40

Dürre & Trockenperioden

Dürreperioden können regional auftreten und zu längeren Trockenzeiten mit Wassermangel führen. Sie betreffen Haushalte, Landwirtschaft, Grünflächen und die Wasserversorgung.

 

Was Sie tun können:

  • Wasser sparsam verwenden – z. B. beim Duschen, Geschirrspülen oder Bewässern von Gartenflächen

  • Pflanzen möglichst in den frühen Morgen- oder Abendstunden gießen

  • Wenn möglich Regenwasser zur Bewässerung nutzen

  • Trinkwasserreserven für einige Tage bereithalten

  • Wasch- und Spülmaschinen möglichst nur voll beladen betreiben

  • Auf erhöhte Brandgefahr achten: Offenes Feuer und Grillen in trockenen Wald- und Wiesenbereichen vermeiden

     

Besondere Hinweise:

  • Regionale Wasserrestriktionen und behördliche Hinweise beachten

  • Keine Zigaretten oder Glasflaschen in trockenen Naturbereichen zurücklassen

  • Achten Sie besonders auf ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich eingeschränkte Personen

  • Informieren Sie Nachbarn und unterstützen Sie vulnerable Haushalte bei längeren Hitze- und Trockenperioden

 

Unterstützung & Informationen:

  • Landratsamt Lörrach Fachbereich Umwelt – 07621/4100

  • Stadt Kandern Zentrale - 07626/899-0

     

Wald- & Flächenbrand

Trockenheit, Hitze und anhaltend geringe Niederschläge erhöhen besonders in den Sommermonaten die Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Bereits kleine Funken oder unachtsames Verhalten können Brände auslösen, die sich durch Wind und trockene Vegetation schnell ausbreiten. Wald- und Flächenbrände gefährden Menschen, Tiere, Natur sowie wichtige Infrastruktur.

 

Was Sie tun können:

  • Vermeiden Sie offenes Feuer im Wald und in Waldnähe

  • Werfen Sie keine Zigaretten, Grillreste oder Glasflaschen in die Natur

  • Parken Sie Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras oder Feldwegen

  • Beachten Sie örtliche Grill-, Feuer- und Rauchverbote

  • Halten Sie Zufahrtswege für Feuerwehr und Rettungskräfte frei

  • Melden Sie Rauchentwicklungen oder Brände sofort über den Notruf 112

 

Verhalten im Ernstfall: 

  • Verlassen Sie gefährdete Bereiche umgehend

  • Halten Sie Abstand zu Feuer, Rauch und Einsatzstellen

  • Folgen Sie den Anweisungen von Feuerwehr und Behörden

  • Schließen Sie Fenster und Türen bei starker Rauchentwicklung

  • Informieren Sie Nachbarn sowie hilfsbedürftige Personen

  • Nutzen Sie Warn-Apps oder lokale Informationskanäle für aktuelle Hinweise

  • Verhalten im Brandfall

 

Besondere Hinweise: 

  • Informieren Sie sich regelmäßig über aktuelle Warnmeldungen und Waldbrandgefahrenstufen

  • Unterstützen Sie ältere oder hilfsbedürftige Personen bei Vorsorgemaßnahmen

  • Beachten Sie mögliche Sperrungen von Waldgebieten, Wanderwegen oder Freizeitanlagen

  • Verlassen Sie Wälder bei starkem Rauch oder sichtbarer Brandentwicklung frühzeitig

 

Unterstützung & Informationen:

 

Notfallkontakt:

  • Feuerwehr Kandern - 112

Wasserversorgungsengpass

Ein Engpass in der Wasserversorgung kann kurzfristig oder über längere Zeit auftreten, z. B. durch Leitungsstörungen, starke Trockenheit oder technische Defekte. Die Versorgung von Haushalten, Betrieben und öffentlichen Einrichtungen kann dadurch eingeschränkt sein.

 

Was Sie tun können:

  • Wasser sparsam verwenden und nur für notwendige Zwecke nutzen (Trinken, Kochen, Hygiene)

  • Trinkwasservorräte für einige Tage in Flaschen oder sauberen Behältern bereithalten

  • Wasch- und Spülmaschinen möglichst nur voll beladen nutzen

  • Regenwasser für Gartenbewässerung oder Reinigungszwecke verwenden (nicht als Trinkwasser)

  • Aktuelle Hinweise der Stadt, des Wasserversorgers oder der Behörden beachten

  • Mobiltelefone und wichtige Geräte möglichst geladen halten

 

Verhalten im Ernstfall:

  • Ruhe bewahren und Wasser nur für notwendige Zwecke verwenden

  • Offizielle Hinweise der Stadt, des Wasserversorgers oder der Behörden beachten

  • Trinkwasser nur verwenden, wenn keine Warnung zur Verunreinigung besteht

  • Bei behördlichen Empfehlungen Trinkwasser abkochen oder alternative Ausgabestellen nutzen

  • Vorräte sparsam einteilen und unnötigen Verbrauch vermeiden

  • Unterstützen Sie ältere, kranke oder hilfsbedürftige Personen bei der Wasserversorgung

  • Notrufnummern nur bei tatsächlichen Notfällen verwenden

 

Besondere Vorsichtsmaßnahmen:

  • Menschen mit medizinischen Bedürfnissen (z. B. Dialyse oder pflegebedürftige Personen) sollten frühzeitig alternative Versorgungsmöglichkeiten planen

  • Hinweise zu Hygiene, Abkochen oder Desinfektion des Trinkwassers unbedingt beachten

  • Unterstützen Sie ältere oder hilfsbedürftige Personen bei der Wasserversorgung

  • Bei längeren Einschränkungen auf offizielle Ausgabestellen oder Notversorgungen achten

     

Notfallkontakte:

  • Landratsamt Lörrach Fachbereich Umwelt – 07621/4100

  • Wassernotruftelefon - 0172/7164829

  • Abwassernotruftelefon - 07626/7074

Lebensmittel-Versorgungsengpass

Versorgungsengpässe bei Lebensmitteln können z. B. durch Naturereignisse, Stromausfälle, Lieferprobleme oder Krisensituationen entstehen. Dadurch kann die Versorgung von Haushalten zeitweise eingeschränkt sein.

 

Was Sie tun können:

  • Vorräte an Grundnahrungsmitteln und Trinkwasser anlegen

  • Haltbare Lebensmittel wie Konserven, Reis, Nudeln oder Hülsenfrüchte bevorraten

  • Ältere Lebensmittel zuerst verbrauchen und Vorräte regelmäßig kontrollieren

  • Für Kinder, ältere oder kranke Personen besondere Lebensmittelreserven einplanen

  • Alternative Bezugsquellen wie Nachbarschaftshilfe, lokale Geschäfte oder Hilfsorganisationen kennen

     

Verhalten im Ernstfall:

  • Ruhe bewahren und vorhandene Vorräte sparsam einteilen

  • Nur notwendige Einkäufe tätigen, um Engpässe nicht zu verschärfen

  • Kühl- und Gefriergeräte möglichst geschlossen halten

  • Offizielle Hinweise der Behörden und Versorger beachten

  • Nachbarn sowie hilfsbedürftige Personen unterstützen

     

Besondere Hinweise:

  • Frische Lebensmittel möglichst rechtzeitig verbrauchen, konservieren oder einfrieren

  • Auf Hygiene achten, insbesondere bei eingeschränkter Wasserversorgung

  • Regionale Entwicklungen der Lebensmittelversorgung beobachten

  • Wichtige Medikamente und Spezialnahrung rechtzeitig bevorraten

     

Notfallkontakte:

  • Stadt Kandern Ordnungsamt - 07626/899-26

  • Stadt Kandern Hauptamt - 07626/899-44

  • Notruf 112 bei akuten Notlagen

  • Lokale Hilfsorganisationen (z. B. DRK Ortsverband Kandern)

 

Ratgeber:

Ratgeber Notfallvorsorge

Getränke & Lebensmittel Vorrat

Gasmangellage

Eine Gasmangellage kann auftreten, wenn die Versorgung mit Erdgas eingeschränkt ist, z. B. durch Lieferengpässe, technische Störungen oder außergewöhnlich hohe Verbrauchssituationen. Dies kann Heizung, Warmwasserbereitung und das Kochen beeinträchtigen.

 

Was Sie tun können:

  • Heizung und Warmwasser bewusst und sparsam nutzen

  • Räume nur auf notwendige Temperaturen beheizen

  • Heizkörper nur in genutzten Räumen einschalten

  • Energieverbrauch reduzieren und Geräte nicht unnötig im Stand-by-Modus lassen

  • Alternative Kochmöglichkeiten vorbereiten (z. B. Elektroherd oder Campingkocher – nur im Freien verwenden)

  • Gasgeräte nur bei ausreichender Belüftung betreiben

 

Verhalten im Ernstfall:

  • Ruhe bewahren und behördliche Hinweise beachten

  • Gas sparsam verwenden und unnötigen Verbrauch vermeiden

  • Bei Gasgeruch sofort Fenster öffnen, keine elektrischen Geräte betätigen und den Gefahrenbereich verlassen

  • Keine offenen Flammen oder Funkenquellen verwenden

  • Nachbarn sowie ältere oder hilfsbedürftige Personen unterstützen

  • Aktuelle Informationen des Gasversorgers und der Behörden verfolgen

 

Besondere Vorsichtsmaßnahmen:

  • Menschen mit medizinischen Gasgeräten (z. B. Sauerstoffversorgung) sollten frühzeitig alternative Lösungen planen

  • Prüfen Sie alternative Heiz- und Kochmöglichkeiten für Notfälle

  • Halten Sie warme Kleidung, Decken und Taschenlampen bereit

  • Achten Sie auf ausreichende Belüftung bei alternativen Wärmequellen

  •  

Notfallkontakte:

  • Lokaler Gasversorger – Notfallnummer auf Rechnung oder Webseite prüfen

  • Feuerwehr / Notruf 112 bei akuter Gefahr

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

🌐 www.energiewechsel.de

📞 0800 / 0115 000

📧 

 

Bundesnetzagentur

🌐 www.bundesnetzagentur.de

📞 0228 / 14 15 16

📧 

 

Kältewelle

Eine Kältewelle kann plötzlich auftreten und mit stark sinkenden Temperaturen, Schnee, Eis und Glätte verbunden sein. Besonders ältere Menschen, Kinder, kranke oder pflegebedürftige Personen sowie Menschen ohne ausreichende Heizung sind gefährdet.

 

Was Sie tun können:

  • Heizungen überprüfen und Räume ausreichend beheizen

  • Nur genutzte Räume beheizen und Energie bewusst einsetzen

  • Warme Kleidung nach dem Schichtenprinzip tragen

  • Mützen, Handschuhe und warme Decken bereithalten

  • Wasserleitungen und Außenanschlüsse vor Frost schützen

  • Glatte Straßen und Wege möglichst meiden

  • Autofahrten auf notwendige Wege beschränken

 

Verhalten im Ernstfall:

  • Bleiben Sie möglichst in beheizten Räumen

  • Vermeiden Sie längere Aufenthalte im Freien

  • Achten Sie auf Warnmeldungen und Wetterhinweise

  • Unterstützen Sie ältere oder hilfsbedürftige Personen

  • Nutzen Sie alternative Heizquellen nur sicher und ausreichend belüftet

  • Bei Stromausfällen Taschenlampen und Notfallradios bereithalten

  • Wählen Sie den Notruf 112 bei akuten Notfällen oder Unterkühlungserscheinungen

 

Besondere Vorsichtsmaßnahmen:

  • Haustiere möglichst im Innenbereich unterbringen oder geschützte Unterkünfte bereitstellen

  • Vorräte an Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten prüfen

  • Mobiltelefone und Powerbanks geladen halten

  • Auf Anzeichen von Unterkühlung oder Erfrierungen achten

  • Stromausfälle und Einschränkungen im Verkehr berücksichtigen

 

Unterstützung & Informationen:

Notfallkontakte:

  • Lokaler Netzwerkbetreiber, Hersteller oder installateur – Notfallnummer auf Rechnung oder Webseite prüfen

  • Feuerwehr / Notruf 112 bei akuter Gefahr

Sturm & Orkan

Stürme können plötzlich auftreten und starke Winde, heftige Regenfälle sowie umherfliegende Gegenstände verursachen. Sie gefährden Menschen, Gebäude, Fahrzeuge, Bäume und die Infrastruktur.

 

Was Sie tun können:

  • Bleiben Sie nach Möglichkeit in Gebäuden und meiden Sie Fenster und Türen

  • Sichern oder entfernen Sie lose Gegenstände wie Gartenmöbel, Mülltonnen oder Dekorationen

  • Fahrzeuge möglichst in Garagen oder geschützten Bereichen abstellen

  • Vermeiden Sie unnötige Fahrten und Aufenthalte im Freien

  • Informieren Sie sich über Wetter-Apps, Radio oder offizielle Warnmeldungen

 

Verhalten im Ernstfall:

  • Suchen Sie umgehend Schutz in Gebäuden oder geschlossenen Räumen

  • Meiden Sie Wälder, Parks und Bereiche mit großen Bäumen

  • Halten Sie Abstand zu beschädigten Stromleitungen und berühren Sie diese niemals

  • Folgen Sie den Anweisungen von Feuerwehr, Polizei und Behörden

  • Nutzen Sie den Notruf 112 nur bei akuten Gefahrenlagen

  • Unterstützen Sie ältere oder hilfsbedürftige Personen

 

Besondere Vorsichtsmaßnahmen:

  • Nach dem Sturm vorsichtig bewegen und auf herabfallende Äste oder beschädigte Gebäude achten

  • Bei Stromausfällen die Hinweise zum Thema „Stromausfall“ beachten

  • Schäden an Gebäuden, Straßen oder Bäumen den zuständigen Stellen melden

  • Mobiltelefone und wichtige Geräte möglichst geladen halten

     

Notfallkontakte:

  • Feuerwehr Kandern - 112

  • Lokaler Energieversorger (bei Stromausfall): Notrufnummer auf Rechnung oder Webseite prüfen

  • Elektrizitätswerk Kandern Bissinger GmbH - 07626-546400 / 0173/8843582

Erdbeben

Erdbeben sind plötzliche Erschütterungen der Erdoberfläche, die Gebäude, Straßen und Infrastruktur beschädigen können. Auch wenn stärkere Erdbeben in Deutschland selten sind, ist es sinnvoll, auf solche Ereignisse vorbereitet zu sein.

 

Vorsorge:

  • Schwere Möbel und Regale an Wänden sichern

  • Notfallrucksack mit Wasser, Lebensmitteln, Taschenlampe und wichtigen Dokumenten bereithalten

  • Erste-Hilfe-Material griffbereit aufbewahren

  • Familien- oder Notfallpläne für den Ernstfall besprechen

  • Mobiltelefone und Powerbanks möglichst geladen halten

 

Verhalten während eines Erdbebens:

  • Ruhe bewahren

  • Schutz unter stabilen Möbeln wie Tischen suchen

  • Kopf und Nacken mit den Armen schützen

  • Abstand zu Fenstern, Glasflächen, Regalen und schweren Gegenständen halten

  • Aufzüge nicht benutzen

  • Falls Sie sich im Freien befinden: Abstand zu Gebäuden, Stromleitungen, Bäumen und Brücken halten

  • Im Fahrzeug möglichst an sicherer Stelle anhalten und im Fahrzeug bleiben

     

Verhalten nach dem Erdbeben:

  • Prüfen Sie sich und andere auf Verletzungen und leisten Sie Erste Hilfe

  • Gebäude nur vorsichtig betreten, da Einsturzgefahr bestehen kann

  • Gas-, Strom- und Wasserleitungen auf Schäden prüfen

  • Bei Gasgeruch keine elektrischen Geräte benutzen und sofort lüften

  • Mit Nachbeben rechnen und gefährdete Bereiche meiden

  • Offizielle Informationen über Radio, Warn-Apps oder Behörden verfolgen

     

Notfallkontakte:

  • Feuerwehr Kandern - 112

  • Energieversorger / Gasversorger - Notrufnummer auf Rechnung oder Webseite prüfen

Radonmessung

Kandern ist kein Radonvorsorgegebiet!

Übersicht Radonvorsorgegebiete Baden-Wuerttemberg

 

Im Rahmen landesweiter Radonuntersuchungen wurden jedoch auch in Kandern Radonmessungen in öffentlichen Räumen in Erdnähe durchgeführt. Die veröffentlichten Messwerte dienen zur allgemeinen Einschätzung der Radonsituation im Stadtgebiet.

 

Hinweise zur Radonbelastung

Grundsätzlich gilt: In Bereichen nahe der Kander können höhere Radonwerte auftreten. Ursache dafür sind natürliche Ausschwemmungen aus uranhaltigem Gestein des Schwarzwalds.

 

Die tatsächliche Radonbelastung hängt jedoch nicht nur von der Lage eines Gebäudes ab, sondern auch von:

  • der Bauweise und Abdichtung des Gebäudes,

  • den geologischen Gegebenheiten vor Ort,

  • sowie der Belüftung und Nutzung der Räume.

Daher können selbst benachbarte Gebäude unterschiedliche Radonwerte aufweisen.

 

Radonmessung

Wenn Sie eine Radonmessung durchführen möchten, empfehlen wir das Radonlabor des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), mit dem die Stadt zusammenarbeitet: https://www.sum.kit.edu/Radonlabor.php

 

Weitere Informationen

Ausführliche Informationen zum Thema Radon finden Sie bei der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg: 

https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/radioaktivitaet/radon

Oder: Lankreis Lörrach Radon

 

 

Kontakt & Beratung

Radon-Beratungsstelle des Landes Baden-Württemberg
Telefon: 0721 / 5600 – 2357

E-Mail: .

Pandemie

Pandemien oder größere Infektionskrankheiten können das öffentliche Leben sowie die Versorgung zeitweise stark einschränken. Maßnahmen wie Hygienevorgaben, Quarantäne, Einschränkungen im öffentlichen Leben oder Schutzmaßnahmen in Einrichtungen können notwendig werden.

 

Was Sie tun können:

  • Regelmäßig Hände waschen und auf persönliche Hygiene achten

  • Räume regelmäßig lüften

  • Mund-Nasen-Schutz entsprechend aktueller Vorgaben verwenden

  • Grundversorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln sicherstellen

  • Offizielle Informationen und Handlungsempfehlungen regelmäßig verfolgen

  • Soziale Kontakte bei erhöhtem Infektionsgeschehen möglichst reduzieren

 

Verhalten im Ernstfall:

  • Bei Krankheitssymptomen möglichst zu Hause bleiben

  • Ärztlichen Rat telefonisch oder digital einholen

  • Vorgaben zu Isolation oder Quarantäne beachten

  • Menschenansammlungen vermeiden

  • Unterstützen Sie ältere oder hilfsbedürftige Personen

  • Nutzen Sie nur verlässliche Informationsquellen

 

Besondere Hinweise:

  • Besonders gefährdete Personen wie ältere oder chronisch kranke Menschen schützen

  • Impf- und Schutzempfehlungen offizieller Stellen beachten

  • Medikamente und wichtige medizinische Unterlagen griffbereit halten

  • Fake-News und ungeprüfte Informationen vermeiden

 

Unterstützung & Informationen:

Notfallkontakte:

  • Ärztlicher Notdienst - 116117

  • Notruf - 112 bei akuten medizinischen Notfällen

  • Stadt Kandern - 07626/899-0

Cyberangriff

Cyberangriffe können private Haushalte, Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen betreffen. Ziel solcher Angriffe ist häufig der Diebstahl von Daten, Sabotage oder Erpressung. Auch wichtige digitale Dienste wie E-Mail, Onlinebanking oder Verwaltungsportale können zeitweise eingeschränkt oder nicht erreichbar sein.

 

Was Sie tun können:

  • Regelmäßig Backups wichtiger Daten erstellen

  • Starke und unterschiedliche Passwörter verwenden

  • Geräte, Programme und Sicherheitssysteme aktuell halten

  • Keine verdächtigen Links oder Anhänge unbekannter Absender öffnen

  • Antivirenprogramme und Firewalls nutzen

  • Wichtige Kontakte, Dokumente und Notfallinformationen zusätzlich in Papierform bereithalten

 

Verhalten im Ernstfall:

  • Ruhe bewahren und betroffene Geräte möglichst vom Internet trennen

  • Keine verdächtigen Dateien öffnen oder unbekannte Programme ausführen

  • Passwörter ändern, insbesondere bei Verdacht auf Datenmissbrauch

  • Bank oder Zahlungsanbieter bei finanziellen Schäden sofort informieren

  • Offizielle Hinweise von Behörden oder IT-Dienstleistern beachten

  • Verdächtige Vorfälle der zuständigen Stelle oder IT-Abteilung melden

 

Besondere Hinweise:

  • Nutzen Sie möglichst Zwei-Faktor-Authentifizierung für wichtige Konten

  • Geben Sie keine sensiblen Daten über unsichere Kommunikationswege weiter

  • Vorsicht bei angeblichen Notfallnachrichten oder Zahlungsaufforderungen

  • Unterstützen Sie ältere oder weniger technikaffine Personen beim sicheren Umgang mit digitalen Diensten

     

Notfallkontakte:

  • Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) - BSI – Cyber-Sicherheit & IT-Sicherheitsinformationen

  • Stadt Kandern EDV: Tel. 07626/899-23

  • Lokale IT-Sicherheitsfirmen oder Bank bei direkten Schäden kontaktieren

  • Polizei / Notruf - 110 bei Straftaten oder Betrugsfällen

Telekommunikation & Internet

Ausfälle von Telefon, Mobilfunk oder Internet können plötzlich auftreten – z. B. durch Stromausfälle, Stürme, technische Defekte oder Cyberangriffe. Dadurch kann die Kommunikation mit Behörden, Rettungsdiensten, Familie und Nachbarn eingeschränkt sein.

 

Was Sie tun können:

  • Notfallkontakte offline bereithalten (ausgedruckt oder handschriftlich): Familie, Nachbarn, Ärzte, Behörden

  • Handys, Powerbanks und mobile Router regelmäßig aufladen

  • Wichtige Dokumente und Kontaktlisten zusätzlich analog sichern

  • Alternative Kommunikationswege einplanen, z. B. SMS statt Anruf oder persönliche Absprachen im direkten Umfeld

  • Treffpunkte mit Familie oder Nachbarn festlegen für den Fall eines Ausfalls

 

Verhalten im Ernstfall:

  • Ruhe bewahren und Kommunikationsmöglichkeiten gezielt nutzen (z. B. SMS statt Telefonanruf)

  • Wenn möglich auf kurze, gezielte Nachrichten beschränken, um Netz zu entlasten

  • Informationen über Radio oder offizielle Aushänge einholen

  • Vereinbarte Treffpunkte mit Angehörigen aufsuchen

  • Nachbarn unterstützen und Informationen weitergeben

  • Vorsicht vor gefälschten Nachrichten, Phishing oder Betrugsversuchen in Krisensituationen

     

Besondere Hinweise:

  • Bei längeren Ausfällen regelmäßig über alternative Informationsquellen (z. B. Radio) informieren

  • Notfallpläne im Haushalt und mit Nachbarn abstimmen

  • Wichtige Medikamente, Termine und Versorgungswege im Blick behalten

  • Auf mögliche Folgeprobleme durch Stromausfälle achten

     

Notfallkontakte:

  • Telekommunikationsanbieter / Internetprovider – Notfallnummer auf Rechnung oder Webseite prüfen

  • Stadt Kandern EDV: Tel. 07626/899-23

  • Bei akuten Notfällen weiterhin Notruf 112 oder 110 nutzen

Terror & Anschläge

Die Wahrscheinlichkeit von terroristischen Ereignissen in Kandern ist gering. Dennoch ist es sinnvoll, über richtiges Verhalten in solchen außergewöhnlichen Lagen informiert zu sein.

 

Was Sie tun können:

  • Ruhe bewahren und Panik vermeiden

  • Aufmerksamkeit für die Umgebung behalten

  • Anweisungen von Polizei, Stadt und offiziellen Stellen folgen

  • Verdächtige Gegenstände, Situationen oder Personen nicht selbst anfassen, sondern melden

  • In Menschenmengen besonders vorsichtig bewegen und Fluchtwege im Blick behalten

  • Notfallkontakte und Treffpunkte mit Familie oder Mitbewohnern festlegen

     

Verhalten im Ernstfall:

  • Gefahrenbereich sofort verlassen, wenn dies sicher möglich ist

  • Bei Unsicherheit Schutz in Gebäuden suchen und dort bleiben

  • Offizielle Warnungen und Durchsagen beachten

  • Keine Gerüchte verbreiten oder ungeprüfte Informationen weitergeben

  • Verletzten helfen, sofern keine Eigengefährdung besteht

  • Notruf nur bei tatsächlicher Gefahr nutzen, um Leitungen frei zu halten

 

Besondere Hinweise:

  • Sicherheitsanweisungen von Schulen, Behörden und Veranstaltern strikt befolgen

  • Verdächtige Gegenstände niemals berühren oder bewegen

  • Öffentliche Bereiche meiden, wenn Warnungen ausgesprochen werden

  • Auf offizielle Informationsquellen vertrauen

     

Notfallkontakte:

  • Polizei - 110 (Notruf)

  • Landespolizei oder zuständige Sicherheitsbehörden bei akuten Gefahren

  • Feuerwehr / Rettungsdienst - 112

 

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Im Notfall gut vorbereitet sein - auf der Hompage des BBK finden Sie umfassende Informationen zur Notfallvorsorge, sprich zur Vorbereitung auf Notfallsituatuonen. Sie finden dort außerdem Ratgeber, Checklisten sowie viele weitere nützliche Tipps.

 

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